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Aus e-Learning und politische Bildung
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„Online-Trainer/-in“ - Integration von E-Learning in die politische Bildung

Die schnell voranschreitende Entwicklung der Kommunikationstechnologien und –möglichkeiten des WEB 2.0 bieten großes Potenzial im Hinblick auf eine veränderte Gestaltung von Lernprozessen. Im Vordergrund des didaktischen Diskurses steht mittlerweile nicht mehr die Frage „ob“ computergestütztes Lernen in Bildung integriert werden kann, es geht nicht mehr darum E-Learning als Ersatz zu konventionellen Lehr-/Lernformen zu begreifen. Auch der Einsatz als Ergänzung ist nicht mehr der Stand der Diskussion. Vielmehr geht es um die Integration computergestützten Lernens als festen Bestandteil von Lernen und Lehre, verstanden als hybrides Lernarrangement.

Im Web 2.0 sind Nutzer nicht nur passives Publikum - sondern sie gestalten es aktiv mit, engagieren sich, verbinden und tauschen sich aus. Dieselben Schlagworte gelten für die politische Bildung: Teilnehmer sollen nicht nur Zuhörende sein, sondern sich einbringen, diskutieren und Ergebnisse kreativ mitgestalten.

Was liegt näher als diese beiden Formen der Partizipation zusammenzubringen?

  • Was bedeutet dies für den Lehrenden?
  • Welche Voraussetzungen, welche Kompetenzen sind nötig um soziale Medien in politische Bildung einzubinden?
  • Welche Medien eignen sich im Bildungskontext?
  • Wie sehen „hybride Lernszenarien“ aus?


Inhaltsverzeichnis

Definition von E-Learning, Entwicklung


Unter E-Learning (englisch electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), auch als E-Lernen (E-Didaktik) bezeichnet, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. Für E-Learning finden sich als Synonyme auch Begriffe wie: Online-Lernen (Onlinelernen), Telelernen, multimediales Lernen, computergestütztes Lernen, Computer-based Training, Open and Distance-Learning u. a. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning)

Pro und Contra e-Learning - Grenzen und Möglichkeiten

Was ist Elearning: [1]

PRO

E-Lerning ist:

• schnell auffindbar, materialien können kostenlos zur Verfügung gestellt werden

• modern ?

• attraktiv für junge Leute

• demokratisch

• schnell

• es lebt von Interaktivität und Multimedialität der Lerninhalte.

• es ermöglicht eine automatisierte Lernerfolgskontrolle.


oder, im Detail:

• Völlig Ortsunabhängigkeit – Ein offensichtlicher Punkt: Wo immer Sie Strom und Internet haben, können Sie E-Learning nutzen.

• Eigener Rhythmus – Lernende können sich die Module und Angebote nach ihrem ganz eigenen Rhythmus erarbeiten, ohne auf Kommilitonen oder Referenten Rücksicht nehmen zu müssen.

• Dauernde Verfügbarkeit – So lange die Server laufen, sind die Kursinhalte verfügbar.

• Einfache Aktualisierbarkeit – Referenten können das E-Learning-Material jederzeit aktualisieren und den Lernenden so die neuesten Inhalte problemlos bereitstellen. (machen das Referent_innen?)

• Unkomplizierte Distribution – Noch ein Vorteil für Referenten: Inhalte lassen sich einfach und schnell an viele Teilnehmende verteilen. So bald das Material in das System eingepflegt ist, reicht eine Nachricht an alle Mitglieder der Lerngruppe und schon haben alle Zugriff auf das neue Material.

• Interaktive Lerninhalte – Module und Lektionen lassen sich interaktiv gestalten und erzielen so einen höheren Lerneffekt. Videos, Tests und animierte Inhalte stellen dabei nur einen kleinen Teil der Palette dar.

• Hohe Mobilität – Je nach System lassen sich E-Learning-Kurse auch auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets einsetzen. Für Pendler kann das – wenn es die Umgebung zulässt – sehr praktisch sein.

• Geringe Kosten – E-Learning-Systeme können sehr viel günstiger sein traditionelle Lernformen. Gerade in Zeiten wachsender Studienzahlen können Räume und Gebäude besser ausgelastet werden, wenn ein Teil des Studiums von zu Hause aus stattfindet. Und für Arbeitnehmer die ein Fernstudium absolvieren oder sich autodidaktisch weiterbilden, ist E-Learning ohnehin günstiger als Präsenzveranstaltungen mit teilweise langen Anfahrtswegen. (Ist das Lernen wirklich so attraktiv???) Einfacher Zugang – Zugegeben, die verschiedenen Plattformen für E-Learning-Systeme sind nicht übertrieben benutzerfreundlich, doch wirklich schwer ist kein System zu bedienen. Der Umgang mit der eingesetzten Software lässt sich meist in wenigen Minuten – maximal Stunden – lernen.

• Mehrsprachiges Material – Je nach Kurs und Inhalt können die Lernmaterialien in verschiedenen Sprachen angeboten werden. Das stellt zwar zusätzlichen Aufwand dar, kann für Lernende jedoch ein wahrer Segen sein. E-Learning fördert somit multikulturellen Austausch - multikultureller Austausch = gemeinsame Sprache / Mgl. der nonverbalen Kommunikation der Teilnehmer fehlt! (btw lol etc.) Nö.

• Niedere Hemmschwelle – Es sind keine Präsenzzeiten erforderlich.

• Attraktive Lernform – Schon der Begriff E-Learning klingt für viele Menschen deutlich attraktiver als ein klassisches Seminar oder eine Vorlesung. Das liegt einerseits an den interaktiven Lerninhalten, andererseits jedoch auch einfach an der Tatsache, dass Online-Dienste längst zum Alltag vieler Menschen gehören und es daher nur konsequent ist, auch Lerninhalte – zumindest teilweise – online zu rezipieren. E-Learning-Angebote stoßen daher oft auf eine sehr hohe Akzeptanz bei den Lernenden. Quelle http://karrierebibel.de/fernlerne-12-vorteile-von-e-learning/

Ein Erklärfilm In dieser kleinen Animation wird auf eine sehr amüsante und unterhaltsame Art erklärt, was E-Learning ist. Eine Erzählung über teure Daunen, gierige Schlitzohren und harte Straßen bringt die Vorteile von E-Learning zum Ausdruck. [2]

CONTRA

• Lernen nicht ortsunabhängig, weil abhängig von Strom und Internetzugang. Klassische Lernmedien wie Bücher etc. sind wirklich ortsunabhängig.

• Eintauchen ins Digitale - Zwischenmenschliches wird vernachlässigt ( in der Schule darf ich auch nicht mit den Mitschülern reden...) <- Tust du aber trotzdem ;-)

• Technische Probleme verhindern u.U. die Verfügbarkeit

• Selbstmotivation / Selbstdisziplin u.U. problematisch

• Disziplinprobleme

• Partizipation im Lernprozess schlecht kontrollierbar

• Vorbereitung mit den technischen Medien aufwändiger

• Nonverbale Sprachsignale fehlen -->analoge Kommunikation fehlt (paralinguistische Phänomene), die aber wesentlich für die Beziehungsebene sind

• Gruppendynamische und Koordinationsprozesse ev. problematisch

• "Soziales Faulenzen"

• Zugang nicht für jedermann

• Grundmedienkompetenz nicht garantiert bei Lehrern und Lernenden

• Entgrenztes Lernen

• Zeitmanagement

• Sozialer Rückhalt - Unterstützung im Lernprozess schwierig

• Schwelle zum Mobbing deutlich niedriger

• hohe Implementierungskosten

• Informationsflut --> Schwierigkeiten Informationen auszuwählen

• Verbraucht Energie/Ressourcen

Politische Partizipation und e-Learning


Politische Partizipation und e-Learning


Die nachfolgenden Inhalte sind in einer stillen Diskussion über ein Ether-Pad entstanden. Sie werden in ihrer entstandenen Reihenfolge stichwortartig dargestellt.

Was ist politische Partizipation?
"By political participation we refer simply to activity that has the intent or effect of influencing government action – either directly by affecting the making or implementation of public policy or indirectly by influencing the selection of people who make those policies" (Sidney Verba, Norman H. Nie und Jae-on Kim):)

  • Beteiligung an Entscheidugsprozessen
  • Wahlbeteiligung regional, bundesweit und europaweit
  • Bürgerinitiativen
  • Engagement im z.B. schulischen Umfeld (Schülerrat)
  • Networking
  • Handeln!
  • aktive Beteiligung von Personen an (demokratischen) Entscheidungsprozessen (bspw. Demonstrationen, Wahlen, Arbeit in Bürgerinitiativen....usw.)
  • Zugang bekommen zu Bereichen unserer Gesellschaft /politisches System/ Arbeitsmarkt/ kulturelle Teilhabe
  • Wissen/Informationen darüber, was in einer Gesellschaft wichtig ist und wie ich an relevanten Themen mitarbeiten kann.
  • Also einmal gibt es Beteiligung am gesellschaftlichen/politischen Leben (politische Partizipation) und dann ist es politisch diese Beteiligung durchzusetzen.
  • die eigene Meinung veröffentlichen (lokal, regional, weltweit)
  • Zivilcourage - kannst du das weiter ausführen? Bei Unrecht, Ungerechtigkeit, Gewalt: Einmischen!
  • auch mal "gegen den Strom schwimmen"
  • Kenntnisse über politische Prozesse erlangen: Wer macht was, wann, wo und warum? Und wie kann ich in diese Prozesse, wie, wann und wo eingreifen?
  • Informiert sein über tagespolitische Gegebenheiten, politische Empörung verspüren und teilen
  • (Selbst)Organisation
  • Selbstermächtigung / Handlungsfähig werden (gemacht werden?)
  • gesellschaftliche Teilhabe, Miteinander, Empathievermögen und Unterstützungsbereitschaft
  • Netzwerke erkennen, und Mitglied werden. Kontakte zu Politikern und Entscheidungsträgern knüpfen
  • Informationen bekommen und die Möglichkeit, sie mit anderen be- und auszuwerten und sie als neue Info wieder in den Prozess einzubringen und die erarbeiteten Vorschläge auch umgesetzt werden, so dass Teile davon sichtbar werden - entweder als Entscheidung oder Veränderung im Miteinander,
  • Utopien entwickeln und mit anderen Menschen im sozialen Umfeld diskutieren und deren Realisierung überprüfen? Soweit sind wir schon?
  • Bürgerinitiativen ünterstützen
  • Sich einmischen!
  • Gesellschaftliche Entwicklungen hinterfragen


Folgende Stichworte sollten in einer politischen Partizipation vorhanden sein:

  • es gibt wirkliche Dinge zu entscheiden
  • Lebensweltbezug
  • Information
  • klarer Rahmen der Beteiligung
  • transpartente Verfahren
  • Räume für die Diskussion
  • Menschen die zuhören
  • Möglichkeiten der Umsetzung
  • Entscheidungsträger (?) sind verbindlich (was meinst du damit?) egal wie das ergebnis aussieht wird es umgesetzt


Warum mit e-Learning verbinden?

  • breite Vernetzung
  • event. Zugang zu Menschen, die sich in der "realen" Welt nicht beteiligen würden
  • Zugang zu größerer Informationsdichte! Kann auch schwierig sein, aber erlaubt verschiedene Perpektiven auf bestimmte Themen
  • Frage der Nachhaltigkeit/ Verbindlichkeit???
  • Stichwort: Zugang, ich denke über Internet und Computer ist es möglich Informationen/Wissen leichter zugänglich zu machen/sich zu informieren und damit erst einmal die Voraussetzung für Partizipation zu schaffen. Dann ist es möglich, räumlich Barrieren (siehe Island Dorf) und auch soziales (z.B. akademischer Habitus?) dadurch zu umgehen und Menschen einzubeziehen, die durch diese Barrieren von einer Partizipation ferngehalten werden.
  • Zugang erleichtern
  • Menschen anprechen, die mit "traditionellen" Beteiligungsformen frustriert abgeschlossen haben
  • Multimediale Inhalte: Politik besteht nicht nur aus (juristischen) Texten...
  • Das gute und unmittelbare Gefühl, dass mein Thema "ankommt" und von anderen wahrgenommen wird, Relevanz besitzt
  • Hemmschwelle der Partizipation überwinden
  • Hierarchien abbauen
  • Transparenz (richtig!)
  • Jeder und jede kann zu wort kommen
  • weil dadurch der Zugang vereinfacht wird und viele, verschiedene Menschen die Möglichkeit bekommen, an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Man sollte allerdings darauf achten, dass eben auch eine breite Masse den Zugang bekommt und das dieser auch beworben wird - also das es bekannt gemacht wird und sich nicht nur ein Teil der Gesellschaft daran beteiligt.
  • Es kann eventuell ein größerer Kreis von Interessierten erreicht werden
  • Aber steigt die Motivation zur Teilhabe wirklich? Beispiel: campact - Das nervt doch nur noch!
  • schwierig wird es das verfahren zu steuern, sind wirklich die richtigen Menschen am Verfahren beteiligt. bsp. organisiere ich einen shitstorm oder suche mir viele Menschen, die ähnliche Meinung haben ... wie kann ich sicher stellen, dass es ein qualitatives Verfahren ist.
  • wie so eine Kampagne gesteuert wird siehe http://storify.com/bjoernfr/kritische-energiereporter
  • größeres Publikum, andere Dimensionen des Protestes möglich, weniger zweitaufwendig (ggf.)
  • ich hinterlasse Spuren z.B. Filme im Netz, Blogs, Stements, Online-Kampagnen: Engagement wird so ggf. als weniger "spurlos" bzw. irrelevant empfunden
  • die Informationsweitergabe ist nicht zeitgebunden

Von digitalen Außenseitern, Immigranten und Ureinwohnen

Medienkompetenz

Seit den 1990er-Jahren hat Baackes Definition von Medienkompetenz besondere Bedeutung erlangt. Dieter Baacke gliederte den Begriff in vier Dimensionen: 1. Medienkritik 2. Medienkunde 3. Mediennutzung 4. Mediengestaltung

Um das komplexe Begriffsystem Baackes anschaulicher zu machen, wird hier seine schriftliche Beschreibung der Ausdifferenzierung des Begriffs Medienkompetenz schematisch dargestellt (siehe Grafik). Operationalisierung von Medienkompetenz nach Dieter Baacke

   Medienkritik

soll analytisch problematische gesellschaftliche Prozesse angemessen erfassen. Jeder Mensch sollte reflexiv in der Lage sein, das analytische Wissen auf sich selbst und sein Handeln anzuwenden. Die ethische Dimension daran ist, das analytische Denken und den reflexiven Bezug als sozial verantwortet abzustimmen und zu definieren.

   Medienkunde

umfasst das Wissen über die heutigen Mediensysteme. Die informative Dimension der Medienkunde beinhaltet klassische Wissensbestände. Die instrumentell-qualifikatorische Dimension meint die Fähigkeit, neue Geräte auch bedienen zu können. Die beiden Aspekte Medienkritik und Medienkunde umfassen die Dimension der Vermittlung. Die Dimension der Zielorientierung liegt im Handeln der Menschen. Hierbei spielt also die Nutzung von Medien eine wichtige Rolle.

   Mediennutzung

ist doppelt zu verstehen: Medien sollen rezeptiv angewendet werden (Programm-Nutzungskompetenz) und interaktive Angebote genutzt werden können.

   Mediengestaltung

stellt in Baackes Ausdifferenzierung den vierten Bereich der Medienkompetenz dar. In den Bereich Mediengestaltung fallen die innovativen Veränderungen und Entwicklungen des Mediensystems und die kreativen ästhetischen Varianten, die über die Grenzen der alltäglichen Kommunikationsroutinen hinausgehen. Weitere Definition gibt es von Bernd Schorb, Helga Theunert, Heinz Moser und vielen weiteren KollegInnen vom JFF, Hans Bredow Institut, GMK und dem Medienpädagogischen PraxisBlog . http://www.medienpaedagogik-praxis.de/

Kompetenzen von Lernenden, Lehrenden und Organisationen

Kompetenzen von Lehrenden

Kompetenzen von Lehrenden

Lehrende haben zahlreiche Kompetenzen mitzubringen: Eine Übersicht in Prezi Grundlage: Medienkompetenz - Mediennutzung - Mediengestaltung - Medienkritik - Medienkunde

Rollenklärung. Welche Rolle habe ich im Projekt? Lehrer, Taxifahrer, Expeditionsleiter_in Sachverständige - Geräte/Software/Angebote kennen und bedienen - technische Voraussetzung - Recherechieren können - Verknüpfung von Inhalt und Methode

Didaktiker - Mimik, Gestik - Kreativität - Schreibweise/Rechtschreibung - Wortwahl - Klarheit - klare Aufgabendefinitionen - Strukturierung - Verständnis für die Kompetenzen der Lernenden - kontinuierliche Motivation

Moderator(in) - Vorabfrage/Evaluation der Lernstände - Feedback/Evaluation - Reflexionspausen - etwas zusammenfassen - Ergebnissicherung - Erfolgskontrolle - Weg der Auseinandersetzung schaffen - Fördern & Fordern - Transparenz - fokussieren

Moderation - Mediation - Ausdauer

Kompetenzen von Lehrenden

Lehrende haben zahlreiche Kompetenzen mitzubringen: Eine Übersicht in Prezi Grundlage: Medienkompetenz - Mediennutzung - Mediengestaltung - Medienkritik - Medienkunde

Rollenklärung. Welche Rolle habe ich im Projekt? Lehrer, Taxifahrer, Expeditionsleiter_in Sachverständige - Geräte/Software/Angebote kennen und bedienen - technische Voraussetzung - Recherechieren können - Verknüpfung von Inhalt und Methode

Didaktiker - Mimik, Gestik - Kreativität - Schreibweise/Rechtschreibung - Wortwahl - Klarheit - klare Aufgabendefinitionen - Strukturierung - Verständnis für die Kompetenzen der Lernenden - kontinuierliche Motivation

Moderator(in) - Vorabfrage/Evaluation der Lernstände - Feedback/Evaluation - Reflexionspausen - etwas zusammenfassen - Ergebnissicherung - Erfolgskontrolle - Weg der Auseinandersetzung schaffen - Fördern & Fordern - Transparenz - fokussieren

Moderation - Mediation - Ausdauer

Kompetenzen von Lernenden

Fachliche Kompetenz /BR/ - inhalt. Wissen / Fachkompetenz - technisches Know - How (adaptives Multitasking) - Sprachkompetenz / Schreibkompetenz / Lesekompetenz Methodische Kompetenz - Kompetenz zum Querlesen - Zeitmanagement - Sprachkompetenz / Schreibkompetenz / Lesekompetenz - Konzentration auf die Inhalte - Methodenkompettenz (wie recherchiere ich...) - Rezipiere / eigene Meinung wiedergeben, ausdrücken - Fähigkeit zur Transformation (digitale Welt - Analoge Welt) - Anwendungswissen - Aneignung neuer Kommunikationsformen / Adaption neuer Komm.formen - Kommunikationskompetenz - Adaptive "Multitaskingfähigkeit" – mehrere Aufgaben/Abläufe gleichzeitig bewältigen Selbstkompetenz - Mut, Fragen zu stellen - Ausdauer - "Sitzfleisch" - Fähigkeit, sich mal vom Computer loszureisen/ (Essen + Trinken+Bewegung) - Offenheit ggü. Medien - Konzentration auf die Inhalte - Motivation (Selbstmotivation / Andere) - Pflichtgefühl - Selbstvertrauen - Kritikfähigkeit - Konfliktfähigkeit Soziale Kompetenzen - Teamfähigkeit / soz. Kompetenz - Kooperation - Fähigkeit zur Transformation - Motivation ( Selbstmotivation / Andere) - Pflichtgefühl - Fähigkeit, die eigene Meinung auszudrücken - Flexibilität - Empathie - Kritikfähigkeit - Konfliktfähigkeit

Lerntheorien und ihre Umsetzung

Behaviorismus und E-Learning


[3]


- externe Stimuli

- Lernende wird mittels eines Reiz-Reaktionsschemas als Black Box definiert

- erwünschte Verhalten durch Belohnung und Bestrafung


Definition


Grundannahme behavioristischer Lerntheorien ist, dass Lernen eine beobachtbare Verhaltensänderung darstellt, die als Reaktion auf Umweltreize erfolgt (Arnold, 2004). Während somit der Zusammenhang zwischen Reizen (bzw. Stimuli) und Verhaltensreaktionen (bzw. Response) im Zentrum von Untersuchungen steht, werden innerpsychische Vorgänge nicht weiter berücksichtigt ("black box"-Modell). Unterschieden wird zwischen klassischer und operanter Konditionierung.


Behavioristische Lerntheorien werden in der heutigen E-Learning Forschung praktisch nicht mehr vertreten, obgleich in der Praxis auf diese durchaus noch zurückgegriffen wird (z.B. bei Vokabelprogrammen).


Aus der behavioristischen Lehrmethode ergibt sich folgendes Muster:


1. Der Lernende bekommt eine bestimmte Frage, einen bestimmten Reiz (Stimuli, bzw. Input).

2. Er gibt eine gewisse, bereits vordefinierte Antwort (Respone, bzw. Output).

3. Er erfährt eine Rückkopplung (Reinforcement).

4. Lerninhalte werden inkrementell bearbeitet.

5. Es werden zum größten Teil richtige Antworten angegeben.

6. Der Lernende nähert sich so allmählich an das Lernziel an (vgl. [HM01 S. 109]).


Vorteile


Strikte Führung durch das Programm

Einfache Orientierung und Gestaltung



Nachteile


Keine Berücksichtigung individueller Lernbedürfnisse

Keine Berücksichtigung von Vorwissen und Lerntempo

Ein weiteres, schwerwiegendes Problem ist, dass es sich bei dieser Art von Lernen, eher um ein 'Auswendiglernen' handelt, es wird nicht verstanden warum etwas so ist, nur dass es so ist das volle Potential der neuen Medien wie Hypertextstrukturen, Adaptivität und semantische Verknüpfungen... wird nicht ausgenutzt

unflexibel

hohes Frustrationspotenzial


Kritik:

Bei dieser Theorie wird kritisiert, dass

nur diejenigen Lernprozesse erklärt werden können, die durch äußeres Verhalten bestimmt werden.

lineare Darstellungen keinen Raum für individuelle Schwerpunkte lassen.

die Problemlösungsfähigkeit keine Rolle spielt, sondern lediglich die Wiedergabe von Informationen.

der Lernende in die Passivität gedrängt wird. Seine Aufgabe wird auf das Wiedergeben von Informationen begrenzt.




KOGNITIVISMUS

Im Vordergrund des Kognitivismus steht die Verarbeitung von Informationen durch den Menschen und die daraus gewonnene Erkenntnis. Ein Bereich, der gerade hinsichtlich der behavioristischen Theorie an Bedeutung gewinnt, da die- se innere Erkenntnisprozesse nicht thematisiert. Sie gehor̈en in den Bereich der Black Box, die durch den Kognitivismus an Farbe gewinnt. Wahrnehmung ist nach der Theorie des Kognitivismus kein passiver Prozess, sondern eine aktive Leistung der Verarbeitung von Informationen. Der Mensch speichert Informationen aus allen Bereichen des menschlichen Lebens als Kog- nitionen bzw. Erkenntnisse ab.


Diese Kognitionen „unterliegen bestimmten Verarbeitungsprozessen:

• Sie können im Gedächtnis abgespeichert und, wenn noẗig, wieder daraus hervorgeholt werden.

• Sie können miteinander verknup̈ft werden, so dass neue Kognitionen entstehen.

• Sie können miteinander verglichen werden, und es können Übereinstimmungen oder Diskrepanzen festgestellt werden“. (Schmitt, Günter & Plassmann, Ansgar A. (2005).


Dem Kognitivismus werden folgende Lernmodelle zugeordnet:

• Lernen am Modell

• Lernen durch Einsicht

• Entwicklungsstufenmodell


Wie wird der Lernprozess nach dieser Theorie erklärt?

Lernen bezieht sich nach der Theorie des Kognitivismus auf die Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung. Im Vordergrund steht der Verarbeitungsprozess, gebunden an die richtigen Methoden und Problemstellungen, die diesen Prozess unterstützen. Eine entscheidende Rolle fällt auf diese Weise dem Lernangebot selbst bzw. der Informationsaufbereitung und der Problemstellung und der Methodik zu, denn sie beeinflussen in sehr großem Maße den Lernprozess. Im Mittelpunkt stehen folglich Probleme, bei deren Lösung der Lernende Erkenntnisse gewinnt und damit sein Wissen vergrößert



INPUT                        VERARBEITUNG                        OUTPUT

                    –––>                                    –––> 

Reiz, Stimuli               kognitive Prozesse                 Reaktion, Verhalten


Welche Rolle fällt dem Lernenden zu? Der Lernende bekommt eine aktive Rolle, die über die reine Reaktion auf Reize hinausgeht. Er lernt, indem er eigenstan̈ dig Informationen aufnimmt, verarbeitet und anhand vorgegebener Problemstellungen Lösungswege entwickelt. Aufgrund der Fähigkeit, Probleme zu lösen, kommt seiner Stellung im Lernprozess eine grössere Bedeutung zu.


Welche Rolle nimmt der oder die Lehrende ein?

Dem Lehrer/der Lehrerin kommt eine zentrale Rolle bei der didaktischen Aufbereitung von Problemstellungen zu. Er wählt Informationen aus bzw. stellt sie zur Verfügung, gibt Problemstellungen vor und unterstützt die Lernenden beim Bearbeiten der Informationen. Er hat das Primat der Wissensvermittlung.


Wie gestalten sich Lernsysteme beziehungsweise Elemente des E-Learning nach dieser Theorie?

Eine zentrale Bedeutung gewinnen die Präsentation und didaktische Gestaltung der Inhalte, da das Lernen in einer sehr starken Verbindung zu der Art der zu vermittelnden Inhalte steht.


„Im Kontext des didaktischen Designs interessiert insbesondere:

• Welche Lernprozesse sind für die Anwendung von Wissen notwendig? • Welche Voraussetzungen muüssen für das Lernen gegeben sein? • Welche Faktoren wirken sich auf den Aneignungsprozess gun̈ stig aus? • Wie wirkt sich die Informationsdarstellung auf die Behaltensleistung aus • Welche Faktoren begünstigen die RE-Konstruktion (Erinnerung) von Wissen?" (M.Kerres, 2001, S.67)


Bei der Gestaltung der Inhalte fällt der Unterstützung vorgegebener Denkprozesse durch mediale Präsentationen und Animationen eine Bedeutung zu.

„Das Medium unterstützt den Vorstellungs- und Interpretationsprozess, den der Lerner üblicherweise selbst vollziehen muss, z.B. bei Filmen durch Kamerafahrten oder Schwenks, bei Standardbildern durch logische Bilder oder Modelle“ (M.Kerres, 2001 S. 68).


Kritik am Kognitivismus:

Bei dieser Theorie wird u.a. kritisiert, dass der Lernweg und vor allem das Ergebnis bereits vorliegt und der Lernende damit nur vorgegebene Wege beschreiten kann. Er kann zwar auf eigenen Wegen zu dem "richtigen" Ergebnis gelangen, aber was "richtig" ist, ist bereits definiert und in diesem Sinne liegt auch klar vor, was "falsch" ist.

(Quelle: [4])




Konstruktivismus und E-Learning:


Aktueller Entwicklungsstand ---> [Zone der nächsten Entwicklung / Kompetente Anleitung] Potentieller Entwicklungsstand - Lernen geht der Entwicklung vorraus!

(Der Soziokulturelle Ansatz - Vygotskij)


Der Konstruktivismus - Die Begründung für Lernprozesse liegt im aktiven Erleben, Interpretieren und Konstruieren der Welt

…ist ein Lernansatz, der Lernende als selbstverantwortliche, aktive Personen im Hinblick auf ihren Wissenserwerbsprozess begreift


Lernen als AKTIVER Prozess (Partizipation)

Lernen als SELBSTGESTEUERTER Prozess (Kern des Konstruktivismus)

Lernen als KONSTRUKTIVER Prozess

Lernen als PROBLEMBEZOGENER Prozess

Lernen als SITUATIVER Prozess

Lernen als SOZIALER Prozess


Im Mittelpunkt steht nicht ein Wissen, das von außen an den Menschen herangetragen und vom Menschen bearbeitet wird, sondern der Mensch selbst, der sich aus seiner Wahrnehmung der Umwelt eine Sichtweise konstruiert.


Welche Rolle fällt dem Lernenden zu?


- der Lernende steht bei dieser Theorie zentral im Mittelpunkt

- Informationen werden angeboten mit dem Ziel, dass er aus den Informationen heraus selbst Probleme definiert und löst

- wenige Vorgaben, selbstorganisiert zu einer Lösung finden

- Kompetenzen und Wissen wird mitgebracht

- im Vordergrund stehen daher die Anerkennung und Wertschätzung der Lernenden,


Welche Rolle nimmt der oder die Lehrende ein?


Die Rolle der Lehrenden geht über die Aufgaben der Informationspräsentation und Wissensvermittlung hinaus.

Nicht nur Wissensvermittlung / Vorbereitung von Problemslösungsaufgaben, sondern Lehrende übernehmen die Rolle des Coachs oder des Lernbegleiters, der eigenverantwortliche und soziale Lernprozesse unterstützt. Ihm obliegt es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Lernen möglich ist. In diesem Sinne gewinnt der Aufbau von authentischen Kontexten und wertschätzenden Beziehungen zu den Lernenden eine zentrale Bedeutung.


Wie gestalten sich Lernsysteme beziehungsweise Elemente des E-Learning nach dieser Theorie?


Nach der konstruktivistischen Idee werden multimediale Angebote als Hilfsmittell genutzt um Lernprozesse zu fördern und zu unterstützen. Sie werden als Werkzeuge genutzt, die den Lernenden auf seinem Weg die Möglichkeit bieten, Erfahrungen zu sammeln und darauf aufbauend neues Wissen zu konstruieren.


Folgende Punkte sind dabei wichtig:


• Authentizität der Lernumgebung

• situierte Anwendungskontexte

• multiple Perspektiven und multiple Kontexte

• sozialer Kontext


[5]

Konstruktivistische Lernumgebungen beinhalten mehrere Merkmale, die den Lernprozess unterstützen sollen (Loyens und Gijbels, 2008):

Wissenskonstruktion:

Kooperatives Lernen:

Selbstregulation:

Im Gegensatz zur populärwissenschaftlichen Literatur stehen konstruktivistische Lerntheorien in wissenschaftlichen Fachzeitschriften zum Teil stark in der Kritik, da die stützenden empirischen Belege relativ dürftig erscheinen. Vor allem überfordere (ausschließlich) entdeckendes Lernen in komplexen Lernumgebungen viele Personen, während angeleitetes Lernen (guided learning) sich in zahlreichen Untersuchungen als lernwirksamer erwiesen habe (Kirschner, P. A. et al., 2006; Mayer, 2004).

Motivation und Selbststeuerung

Voraussetzungen für persönlich bedeutsames Lernen

Formen kooperativen Lernens

Synchrone / asynchrone und Schwierigkeiten einer „begleitenden“ Kommunikation

Die Rolle eines Online-Trainers

Multimediale Elemente des E-Learning:

Funktionen von Medien Mediengestaltung

Web 2.0 und E-Learning

„User generated Content“

Microlearning


Methodensammlung

Linksammlung


Links


E-Learning


Verschiedene Tools:

Chats


Etherpads


Präsentationstools


Whiteboards


Screencasts


Mind-Maps


Interaktive Zeitleisten


Matches, Multiple Choice, Puzzle Quizze


Konferenzsysteme



Literatur

101 e-Le@rning Seminarmethoden.
Hartmut Häfele, Kornelia Maier-Häfele. managerSeminare Verlags GmbH, (2004), 5. völlig neu überarb. Auflage 2012.

Der Online Couch: Wie Trainer virtuelles Lernen optimal fördern können.
Frank Busch, Thomas B. Mayer (2002)

Mehr Beteiligung realisieren durch digitale Medien und Internet.
Jürgen Ertelt. ePartizipation (2011).
http://www.ijab.de/fileadmin/user_upload/documents/PDFs/Artikel/artikelepartaksbfinal.pdf

Social Media Policies für Nonprofit-Organisationen.
Jona Hölderle, Jörg Eisfeld-Reschke (2010).
http://www.ikosom.de/2010/09/30/ebook-social-media-policies-fur-nonprofit-organisationen/

Alternate Realitiy Game
http://www.waldritter.de/index.php?option=com_content&view=article&id=106&Itemid=105
http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2012/05/02/kritische-medienpadagogik-durch-alternate-reality-games-args/
http://mobilspielendlernen.wordpress.com/blog-2/

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